{"id":3168,"date":"2019-01-07T11:20:46","date_gmt":"2019-01-07T09:20:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weikertstoana.de\/?p=3168"},"modified":"2019-01-08T21:15:09","modified_gmt":"2019-01-08T19:15:09","slug":"vorwaertsschauen-war-seine-devise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weikertstoana.de\/?p=3168","title":{"rendered":"Vorw\u00e4rtsschauen war seine Devise"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Franz Freiwang in Wei\u00dfbach a.d.A. unter gro\u00dfer Anteilnahme zu Grabe getragen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(wb)Viel zu fr\u00fch musste die Wei\u00dfbacher Dorfgemeinschaft und Freunde aus Nah und Fern vor kurzem von Franz Freiwang Abschied nehmen. Der engagierte Trachtler, Blasmusikant und Hobbyk\u00fcnstler, war im Alter von erst 63 Jahren, nach schwerer Krankheit, kurz vor Weihnachten verstorben. Vereinsabordnungen mit ihren Fahnensektionen und die Musikkapelle Wei\u00dfbach a.d.A. geleiteten ihn zu seiner letzten Ruhest\u00e4tte am Bergfriedhof St. Vinzenz.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie Ruhestandspfarrer Andreas Zehentmair im vorausgehenden Gottesdienst betonte, war Franz Freiwang immer ein positiv eingestellter, geselliger, zufriedener und bescheidener Mensch, der in erster Linie nach vorne schaute. Geboren wurde der Verstorbene 1955 in Karlstein, als einer von f\u00fcnf Buben. 1970 erlernte er das Malerhandwerk. Von 1976 bis 30. November 2018 arbeitete er im Bauhof der Stadt Bad Reichenhall. 1977 heiratete der Franz seine Frau Christine. Zwei S\u00f6hne vergr\u00f6\u00dferten die Familie 1981 und 1985. Neben diesem gro\u00dfen Gl\u00fcck erf\u00fcllten sich die Eheleute in Wei\u00dfbach a.d.A. ihren Traum von einem eigenen Haus. 2017 wurde die Enkelin Anna geboren, was f\u00fcr den Franz das absolute Gl\u00fcck bedeutete. Mit Leidenschaft arbeitet der Verstorbene mit Holz, war an mehreren Restaurationen von Feldkreuzen beteiligt und ging gern Fischen. Wie der Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Bad Reichenhall am offenen Grab sagte, endete, bedingt durch die schwere Krankheit Freiwangs, im November 2018 eine mehr als 40 Jahre dauernde Zeitspanne, enger und guter beruflicher Zusammenarbeit. Es waren sch\u00f6ne Jahre, in denen Freiwang sich als Mitarbeiter im st\u00e4dtischen Bauhof und der Stadtg\u00e4rtnerei f\u00fcr das Wohl der Alpenstadt eingesetzt hat. Engagiert und zielstrebig war er auch einige Jahre, als Mitglied im Personalrat, F\u00fcrsprecher f\u00fcr die Belange seiner Kolleginnen und Kollegen. Was bleibe, sei die Erinnerung an eine sympathische, lebensbejahende, gesellige und hilfsbereite sowie allseits beliebte Pers\u00f6nlichkeit. Genau so nahmen ihn auch der Vorstand des Wei\u00dfbacher Trachtenvereins \u201eD` Weikertstoana\u201c Albert Wenzl und die Vereinsmitglieder wahr. Nach den Worten Wenzl`s trat der Franz 1985 in den Verein ein, war mit seiner ganzen Familie dem Verein eng verbunden und engagierte sich von 1997 bis 1999 als 2. Kassier. Hilfsbereit wie er war, stellte er sich in einer Notsituation f\u00fcr den Verein, 2011 als 3. Vorstand zur Verf\u00fcgung. Dieses Amt bekleidete er bis 2017. Auch das 90 j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest des Trachtenvereins im Jahr 2014 organisierte er mit. Seine handwerklichen und k\u00fcnstlerischen Talenten brachte er unter anderem ein, als das Kruzifix des Vereinskreuzes restauriert, ein neues Vereinstaferl geschnitzt werden musste, oder gedrechselte Geschenke f\u00fcr Ehrungen im Verein gebraucht wurden. Als Maler war er zudem einige Male bei gr\u00f6\u00dferen Maleraktion an der Vereinsh\u00fctte t\u00e4tig. Am meisten fehle aber jetzt schon seine positive und lebenslustige Art, wie auch der Vorstand der Wei\u00dfbacher Feuerwehr Andreas Bauregger betonte, die er als passives Mitglied seit 1982 unterst\u00fctzte. Die lustige Art war es auch, die ihn als Mitglied der Musikkapelle Wei\u00dfbach, der er von 1992 bis 2001 angeh\u00f6rte, so beliebt machte, wie deren Vorstand Peter Baueregger betonte. Unvergessen bleibe in jedem Fall, die Amselstimmen-Animationen zur \u201eAmselpolka\u201c. Schlie\u00dflich w\u00fcrdigte ihn der Vorstand des Karlsteiner Trachtenvereins \u201eKranzlstoana\u201c Manfred Schmid als ein verl\u00e4ssliches Vereinsmitglied, der 1972 in den Verein eingetreten war und auch in Karlstein bereits Aufgaben wie den H\u00fcttenwart und kurzzeitig die des F\u00e4hnrichs wahrgenommen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Text und Bild: Werner Bauregger<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Franz-Freiwang-mit-neuem-Vereinstaferl-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3169\" srcset=\"https:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Franz-Freiwang-mit-neuem-Vereinstaferl-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Franz-Freiwang-mit-neuem-Vereinstaferl-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Franz-Freiwang-mit-neuem-Vereinstaferl-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Franz-Freiwang-mit-neuem-Vereinstaferl.jpg 2005w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption>Franz Freiwang mit dem von ihm geschnitzten Vereinshaferl<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Franz Freiwang in Wei\u00dfbach a.d.A. unter gro\u00dfer Anteilnahme zu Grabe getragen (wb)Viel zu fr\u00fch musste die Wei\u00dfbacher Dorfgemeinschaft und Freunde aus Nah und Fern vor kurzem von Franz Freiwang Abschied nehmen. 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