{"id":3913,"date":"2021-07-01T11:57:04","date_gmt":"2021-07-01T09:57:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weikertstoana.de\/?p=3913"},"modified":"2021-07-17T10:39:47","modified_gmt":"2021-07-17T08:39:47","slug":"dem-ehrenvorstand-anton-oettl-zum-gedenken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weikertstoana.de\/?p=3913","title":{"rendered":"Dem  Ehrenvorstand Anton \u00d6ttl zum Gedenken"},"content":{"rendered":"<p class=\"Normal tm5 tm6\"><strong><span class=\"tm7\">Unter gro\u00dfer Anteilnahme wurde am 23. Juni 2021 unser Ehrenvorstand Anton \u00d6ttl sen. zu Grabe getragen. 30 Jahre lang engagierte er sich in der F\u00fchrung unseres Vereins, 14 Jahre davon als erster und 10 Jahre als zweiter Vorstand. Zudem wirkte er 18 Jahre im Gemeinderat der ehemaligen Gemeinde Wei\u00dfbach a.d.A. und spielte von 1996 bis 2009 leidenschaftlich Theater bei der Bauernb\u00fchne Wei\u00dfbach.\u00a0<\/span><\/strong><strong><span class=\"tm7\">Bevor die Angeh\u00f6rigen, die Trauergemeinde mit Abordnungen des Trachtenvereins und der Freiwilligen Feuerwehr den Verstorbenen zu seiner letzten Ruhest\u00e4tte begleiteten, zelebrierte Pfarrer Thomas Weinzierl in der St. Vinzenzkirche den Totengottesdienst. Musikalisch wurde die Eucharistiefeier von der Organistin Rita Staat-Holzner musikalisch gestaltet wurde. Die anschlie\u00dfende Beerdigung am Bergfriedhof untermalte die Musikkapelle Wei\u00dfbach a.d.A., die unter anderem das Wei\u00dfbachlied erklingen lie\u00df.<\/span><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Anton-O\u0308ttl-sen-HP.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3917\" src=\"http:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Anton-O\u0308ttl-sen-HP.jpg\" alt=\"\" width=\"332\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Anton-O\u0308ttl-sen-HP.jpg 332w, https:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Anton-O\u0308ttl-sen-HP-199x300.jpg 199w\" sizes=\"auto, (max-width: 332px) 100vw, 332px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"Normal tm5 tm6\"><span class=\"tm8\">Anton \u00d6ttl sen. wurde 1930 in Wei\u00dfbach a.d.A., als sechstes von acht Kindern der Eheleute Therese und Alois \u00d6ttl geboren. Nach dem Besuch der Volksschule im Ort absolvierte er eine Lehre als Schreiner in Bad Reichenhall. Bis 1996 arbeitete er in diesem Beruf, zuletzt in seinem eigenen Betrieb. 1951 heiratete er Magdalena Natly mit der er die vier Kinder Toni, Marlene, Elisabeth und Heidi gro\u00df zog. 2006 verstarb Magdalena. Mit den Kindern trauern nun 13 Enkel und 18 Urenkel um den Vater, Opa und Urgro\u00dfopa.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"Normal tm5 tm6\"><strong><span class=\"tm8\">Ehrenamtliches Engagement f\u00fcr die Ortsgemeinschaft ab 1947<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"Normal tm5 tm6\"><span class=\"tm8\">Sein ehrenamtliches Engagement begann 1947, als er in den aktiven Feuerwehrdienst eintrat, den er bis 1950 leistete. 1948 wurde er in den Trachtenverein aufgenommen. Bis 1952 geh\u00f6rte er dort zur aktiven Trachtengruppe und \u00fcbernahm 1954 im Ausschuss das Amt des Schriftf\u00fchrers. 1961 w\u00e4hlten ihn die Vereinsmitglieder im jungen Alter von 31 Jahren in das Amt des ersten Vorstands, welches er bis 1974 aus\u00fcbte. Offen f\u00fcr Neues setzte er sich gegen viele Widerst\u00e4nde erfolgreich daf\u00fcr ein, dass Simon Eder im Jahr 1962 eine Kinder- und Jugendgruppe, f\u00fcr die so wichtige Nachwuchsarbeit aufbauen konnte. In seiner Vorstandszeit f\u00f6rderte er die Kontakte zu den Nachbarvereinen unter anderem durch gemeinsame Preisplattln. Auf diese Art und Weise schuf er f\u00fcr die Aktiven und die Jugend Anreize sich anzustrengen und auf Ziele hinzuarbeiten. Ab 1968 arbeitete er auch daran, f\u00fcr den Verein ein eigenes Trachtenheim zu schaffen. Nach langen Jahren der Planung und Vorbereitung, konnte das \u201eJahrhundertwerk\u201c schlie\u00dflich am 8. Juli 1984 eingeweiht werden. Als H\u00f6hepunkt seiner &#8222;Amtszeit&#8220; leitete er am 3. und 4. August 1974 das 50-j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest des Trachtenvereins, bei dem noch 15 Gr\u00fcndungsmitglieder geehrt werden konnten. 1974 \u00fcbergab Anton \u00d6ttl sein Amt an Peter Eicher sen., blieb aber bis 1984 dessen Stellvertreter. <\/span><span class=\"tm8\">Der Verein w\u00fcrdigte die Verdienste \u00d6ttl`s mit der Ernennung zum Ehrenmitglied 1976, der Berufung zum Ehrenvorstand 1988 und Ehrungen f\u00fcr 50, 60 und 70 Mitgliedsjahre. Der Gauverband I. zeichnete ihn 1998 mit dem Goldenen Gauehrenzeichen aus.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Trauerzug-HP.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3918\" src=\"http:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Trauerzug-HP.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Trauerzug-HP.jpg 500w, https:\/\/www.weikertstoana.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Trauerzug-HP-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"Normal tm5 tm6\"><strong><span class=\"tm8\">W\u00fcrdigung seiner Verdienste am Grab<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"Normal tm5 tm6\"><span class=\"tm8\">Wie der Vorstand des Trachtenvereins Anderl Holzner am Grab ausf\u00fchrte, sei der Verein dem Verstorbenen zu gro\u00dfem Dank verpflichtet. Insbesondere nach dem 2. Weltkrieg habe er sich intensiv f\u00fcr den Verein eingesetzt, trotzdem er sich in diesen Nachkriegsjahren um vieles andere und sorgen musste. Ein gro\u00dfes Vorbild, eine St\u00fctze und tragende S\u00e4ule des Vereins sei er auch deshalb gewesen, weil er sein Wissen, seine Ansichten und Meinungen immer auf Augenh\u00f6he weitergegeben habe und Ratschl\u00e4ge meist mit einem lockeren Spruch oder einem wohlwollenden Augenzwinkern verband. F\u00fcr \u00d6ttl sei es immer wichtig gewesen, die Dinge positiv zu sehen, gelassen zu bleiben und Konflikte friedlich zu l\u00f6sen. So lange es ihm gesundheitlich noch m\u00f6glich war, habe er den Verein durch seine Teilnahme bei Vereinsfesten und Vereinsveranstaltungen im Ort und au\u00dferhalb vorbildlich unterst\u00fctzt. Der Vorstand der Bauernb\u00fchne Wei\u00dfbach Franz Aicher erg\u00e4nzte, dass er sich von 1986 bis 2009 intensiv an der Gestaltung des Theaterbetriebes beteiligt habe. Zudem habe er beim Bau der B\u00fchne und der Theaterkulissen ma\u00dfgebliche mitgearbeitet. In Erinnerung blieben viele lustige und gem\u00fctliche Stunden bei den Proben, den Auftritten und den Ausfl\u00fcgen der Theatergruppe. Wie der B\u00fcrgermeister der Gemeinde Schneizlreuth, Wolfgang Simon ausf\u00fchrte, setzte sich Anton \u00d6ttl sen. zwischen 1960 und 1978 dankenswerterweise als Gemeinderatsmitglied verantwortungsvoll f\u00fcr die Ortsgemeinschaft ein. Vermissen werde er nicht nur seine fr\u00f6hliche Art, sondern auch den menschlichen Umgang mit seinen Mitmenschen. Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr dankte dem Verstorbenen f\u00fcr die Aktienjahre und die jahrzehntelange Unterst\u00fctzung als passives Mitglied. Mit seiner schelmischen und fr\u00f6hlichen Art sei er gern gesehener Gast bei vielen Festen und Veranstaltungen gewesen. Dies best\u00e4tigte auch der Vorstand des Altenbundes Karl Fuchsreiter. Auch hier sei er nach seinem Eintritt 1997 regelm\u00e4\u00dfig zu den angebotenen Veranstaltungen gekommen und gern bei den Ausfl\u00fcgen dabei gewesen.<\/span><\/p>\n<p>Urheberrecht auf Text und Bilder: Werner Bauregger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter gro\u00dfer Anteilnahme wurde am 23. Juni 2021 unser Ehrenvorstand Anton \u00d6ttl sen. zu Grabe getragen. 30 Jahre lang engagierte er sich in der F\u00fchrung unseres Vereins, 14 Jahre davon als erster und 10 Jahre als zweiter Vorstand. 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