{"id":723,"date":"2014-08-16T10:50:10","date_gmt":"2014-08-16T08:50:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weikertstoana.de\/?p=723"},"modified":"2014-08-16T10:51:52","modified_gmt":"2014-08-16T08:51:52","slug":"trachte-der-roeckifrauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weikertstoana.de\/?p=723","title":{"rendered":"Tracht der R\u00f6ckifrauen"},"content":{"rendered":"<p class=\"Text\" style=\"text-align: justify; text-justify: inter-ideograph; margin: 0cm 5.65pt .0001pt 5.65pt;\">Am wenigsten hat der Zahn der Zeit an der Frauentracht der &#8222;R\u00f6ckifrauen&#8220; genagt. Seit den Gr\u00fcnderjahren wird das R\u00f6cki aus schwarzem Seidentuch gen\u00e4ht, verziert mit schwarzen Spitzen, einem rechteckigen Ausschnitt und langen \u00c4rmeln. In den Ausschnitt wird ein gereihtes Seidentuch, eingefasst mit wei\u00dfen Spitzen gesteckt. Quer zum Ausschnitt wird ein wei\u00dfes, mit R\u00fcschen verziertes \u201eVorsteckertuch\u201c eingelegt. Vor dem Tuch im Ausschnitt, stecken meist rote &#8222;Nagein (Nelken)&#8220; und Asparagus. Zum &#8222;R\u00f6cki&#8220; wird um den Hals die &#8222;Kropfkettn&#8220;, eine Halskette, die aus einem Ornament an der Vorderseite besteht und mit vielen kleinen Kettchen am Hals gehalten wird. Das &#8222;Sch\u00fcrzl&#8220; ist von gleicher Farbe und Material wie das Seidentuch im Ausschnitt, meist in Hellblau, verziert mit Blumenmuster. In den 80er Jahren b\u00fcrgerte sich zus\u00e4tzlich ein dunklerer Farbton f\u00fcr Tuch und &#8222;Sch\u00fcrzl&#8220; ein. Dies wird aber nur bei Beerdigungen getragen.<\/p>\n<p class=\"Text\" style=\"text-align: justify; text-justify: inter-ideograph; margin: 0cm 5.65pt .0001pt 5.65pt;\"><strong>Priener Hut<\/strong><\/p>\n<p class=\"Text\" style=\"text-align: justify; text-justify: inter-ideograph; margin: 0cm 5.65pt .0001pt 5.65pt;\">Zur Frauentracht geh\u00f6rt der Quastenhut, auch &#8222;Priener Hut&#8220; genannt. Ein Schmuckst\u00fcck, passend zum &#8222;R\u00f6cki&#8220; in schwarz, auf der Krempe goldfarbene Kordeln und eventuell weitere Goldstickereien mit zwei goldfarbene Quasten am Hutkorpus selber. Der Hut wird aus echtem Hasenfell gefertigt. Vom hinteren Teil des Hutes verlaufen zwei schwarze, etwa 15 Zentimeter breite und 50-60 Zentimeter lange, schwarz ausgestickte Samtb\u00e4nder \u00fcber den R\u00fccken der Tr\u00e4gerin. Der Hut wird auf`s auf den Haarzopf gesetzt und die B\u00e4nder, auf H\u00f6he von zwei Bandschlaufen, im Nacken zusammengehakt.<\/p>\n<p class=\"Text\" style=\"text-align: justify; text-justify: inter-ideograph; margin: 0cm 5.65pt .0001pt 5.65pt;\"><strong>Gredl-Frisur<\/strong><\/p>\n<p class=\"Text\" style=\"text-align: justify; text-justify: inter-ideograph; margin: 0cm 5.65pt .0001pt 5.65pt;\">Von der Frauentracht ist die &#8222;Gredl Frisur&#8220; nicht wegzudenken, bei der die Haare mit Z\u00f6pfen kranzf\u00f6rmig um den Kopf gelegt werden. Sind die eigenen Haare lang genug wird der Zopf damit geflochten, ansonsten muss mit Echthaarimitationen aufgesteckt werden. Im Bereich des Nackens wird eine meist kunstvoll gearbeitete Haarspange, die zum Teil als Erbst\u00fcck von Generation zu Generation weitergegeben wird quer eingesteckt. In den 70er Jahren hatte sich die Rockl\u00e4nge allgemein etwas verk\u00fcrzt, heute ist die L\u00e4nge wieder, wie urspr\u00fcnglich etwa kn\u00f6chellang. <em>Werner Bauregger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am wenigsten hat der Zahn der Zeit an der Frauentracht der &#8222;R\u00f6ckifrauen&#8220; genagt. Seit den Gr\u00fcnderjahren wird das R\u00f6cki aus schwarzem Seidentuch gen\u00e4ht, verziert mit schwarzen Spitzen, einem rechteckigen Ausschnitt und langen \u00c4rmeln. 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