{"id":733,"date":"2014-08-16T10:57:30","date_gmt":"2014-08-16T08:57:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weikertstoana.de\/?p=733"},"modified":"2014-08-16T10:57:30","modified_gmt":"2014-08-16T08:57:30","slug":"kinder-und-jugendtracht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weikertstoana.de\/?p=733","title":{"rendered":"Kinder- und Jugendtracht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Buam<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0F\u00fcr die Kindergruppe galt nach deren Einrichtung im Jahre 1962 gleiches wie f\u00fcr die \u00fcbrige Tracht, n\u00e4mlich zu versuchen, diese einheitlich zu gestalten. Bei der Kindergruppe, die ja im ersten Jahr nur aus Buam bestand, gestaltete sich dies allerdings nicht so leicht, da es zugleich eine kosteng\u00fcnstige L\u00f6sung sein sollte, um dem stetigen &#8222;Drauswachs`n&#8220; gerecht zu werden. Au\u00dferdem konnte nicht auf vorhandene Trachtenutensilien zur\u00fcckgegriffen werden weil hier schlicht und einfach nichts da war. So entschloss sich die Vorstandschaft, einfache, graue, nicht ausgestickte, kurze Lederhosen als &#8222;Buamatracht&#8220; einzuf\u00fchren. Dazu ein wei\u00dfes Hemd, schwarze Halbschuhe und die Wei\u00dfbacher Str\u00fcmpfe. Erst im Jahr 1965 bekamen die &#8222;Buam&#8220; gr\u00fcne H\u00fcte, die der Verein stellte. Auch die Lederhosen waren bald danach bereits aus schwarzem Spaltleder, gr\u00fcn ausgestickt. Als passenden Hutschmuck entschieden sich die Verantwortlichen sieben Jahre sp\u00e4ter, gebogene Hahnfedern zu kaufen, die senkrecht nach oben am Hut befestigt werden. Nach der anf\u00e4nglichen Uneinheitlichkeit bei den Hosentr\u00e4gern bekamen auch die Buben einheitliche Vereinshosentr\u00e4ger im Jahr 1981. Das Schuhwerk glich sich nach und nach dem der Aktiven Buam an und ist bis heute so erhalten. Als offizielle Jacke gilt seit 1981 eine graue gestrickte Wolljacke.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><strong>Dirndln<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0F\u00fcr die Dirndl`n n\u00e4hte Hilde Baueregger 1963 die ersten &#8222;Dirndl`gwanda&#8220;. Der Stoff war schwarz mit roten &#8222;R\u00f6sein&#8220;, die &#8222;Sch\u00fcrzln&#8220; gr\u00fcn. Dazu trugen die Dirndln eine wei\u00dfe Strumpfhose und schwarze Schuhe. Die Haare waren zu Z\u00f6pfen gebunden, was sich ebenso wie die wei\u00dfe Strumpfhose, bis heute erhalten hat. Die Kindergruppe hatte solchen Zulauf, dass bereits 1971 weitere Kleider gen\u00e4ht werden mussten, was wieder die Hilde besorgte. 1975 beschlossen die Ausschussmitglieder, die &#8222;Dirndltracht&#8220; an die der Aktiven anzupassen. Angesichts der gro\u00dfen Anzahl der dadurch neu zu schneidernden &#8222;G`wanda&#8220;, teilte man die Stoffkosten zwischen dem Verein, den Eltern und der Kinderkasse auf. Das &#8222;Dirndlg`wand&#8220; erhielt folgendes Aussehen : schwarzer Rock und schwarzes Oberteil, dazu ein hellblaues, seidenes Sch\u00fcrzl und Schultertuch mit Fransen. \u00c4hnlich wie bei den Aktiven, wird das Miederoberteil mit einer Kette verschn\u00fcrt, allerdings ohne Talerschmuck. Als N\u00e4herinnen stellten sich mit Hilde Baueregger, Erna Maier, Sabine Gra\u00dfl und Monika Holzner, vier Vereinsmitglieder, unentgeltlich zur Verf\u00fcgung. Stolz konnten die Dirndln ihr neues &#8222;G`wand am 1. Mai 1976, beim Maibaumaufstellen erstmals pr\u00e4sentieren. 1989 sollte die Tracht durch das &#8222;Bercht`sgod`ner Joppei&#8220; erg\u00e4nzt werden, dass sich allerdings nicht durchgesetzt hat. Deshalb ist seit 1990 auch die graue &#8222;Strickjopp`n&#8220; akzeptiert. Wie bei den Buben wurden auch f\u00fcr die M\u00e4dchen 1972 H\u00fcte angeschafft mit etwas weiteren Krempen aber dem gleichen Hutschmuck. 1988 gab es kurzzeitig Diskussionen um die Einf\u00fchrung des Gamsbartes bei der Kinder- und Jugendgruppe, die aber bald verebbten. <em>Werner Bauregger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buam \u00a0F\u00fcr die Kindergruppe galt nach deren Einrichtung im Jahre 1962 gleiches wie f\u00fcr die \u00fcbrige Tracht, n\u00e4mlich zu versuchen, diese einheitlich zu gestalten. 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